Inspiration

Die magischen Rauhnächte

Die sagenumwobenen Rauhnächte

Ich freue mich sehr, euch hier etwas mehr über die sagenumwobenen Rauhnächte erzählen zu dürfen, euch meine Erfahrungen weiterzugeben und euch ein paar Inspirationen mit auf den Weg zu geben. Tradition des Räuchern Man nimmt an, dass das Räuchern bereits vor über 5.000 Jahren in den indogermanischen Stämmen seinen Ursprung hatte. In den Ritualen wurden die Götter angebetet, und diese schickten wiederum Ruhe, Entspannung, innere Bilder und Visionen. Bei den Kelten wussten die Druiden darum die Heilkraft der verräucherten Kräuter zu nutzen, und sich mit den Seelen der Pflanzen zu verbinden, um Informationen über die Heilung zu erhalten. Dieses uralte Wissen wurde über Generationen hinweg weitergegeben und wir können es heute neu aufleben lassen.

Tradition der Rauhnächte

Die 12 Rauhnächte werden traditionell zwischen Weihnachten und den Heiligen Dreikönigen, also zwischen 24. Dezember um Mitternacht und 5. Januar um Mitternacht gefeiert. Bereits unsere Ahnen haben diese Tradition genutzt um Einkehr zu finden und um Kräfte zu schöpfen. Die Häuser und Ställe wurden ausgeräuchert, um sie zu desinfizieren und von alten Energien zu befreien. Die letzten Jahre sind viele Rituale rund um das Thema der Rauhnächte entstanden. Jeder Tag wird einem speziellen Thema gewidmet und auch für jeden Tag gibt es eine spezielle Räuchermischung. Wenn ihr Freude damit habt und euch diese Zeit entspannt nehmen könnt, dann macht es. Ich muss gestehen, dass ich es noch nie geschafft habe, alle 12 Nächte einzuhalten. Und hier sind wir schon beim Thema. Gehe achtsam mit dir um und folge deiner Intuition. Wenn du schon Druck verspürst, dir diese Tage einzuteilen und dich auf die vorgegebenen Themen zu fokussieren, dann lass dieses Ritual los. 

Die Rauhnächte sind dazu da, mehr in die Innenschau zu gehen und dich mit dir selbst zu verbinden. Wir tendieren generell dazu mehr im Außen zu sein und uns Impulse von außen zu holen, aber stell dir einmal vor, du findest alle Antworten in deinem Inneren. Ihr könnt ganz intuitiv wählen, je nachdem, welches Thema sich euch zeigen möchte. Lasst die Kontrolle und die Planung der einzelnen Themen und Räuchermischungen los. Bleibt in der Flexibilität, damit die Energie frei fließen kann.


Nutzt diese Auszeit für eure Seele, um hinein zu spüren. Ihr könnt eure Erkenntnisse z.B. in einem Rauhnachtstagebuch festhalten.


•  Was brauchst du gerade?

•  Welche Themen zeigen sich von  selbst, die du vielleicht immer wieder zur Seite schiebst?

•  Welche Bereiche deines Lebens benötigen noch  Heilung?

Augen auf beim Einkauf von Räucherwerk

Heutzutage gibt es ein großes Angebot an fertigen Räuchermischungen aus Hölzern, Wurzeln, Blüten und Harzen. Wichtig ist hierbei, auf die Qualität zu achten. Insbesondere bei Weihrauch gibt es große Qualitätsunterschiede. Kommen euch kleine bunte Kügelchen unter, dann lieber Finger weg davon. Hierbei handelt es sich oft um gefärbte, parfümierte Ware, die aus unbrauchbarem Schnitt ohne Inhaltstoffen bestehen.

 

Ich erwerbe meine Räuchermischungen von einer kleinen österreichischen Manufaktur, die das Räucherwerk aus 100% natürlichen und reinen Rohstoffen von Hand herstellt. Die Herstellung erfolgt im Einklang der Mondphasen und in Verbindung mit Mutter Erde, um dem Räucherwerk eine besondere Qualität mitzugeben. Hier kommst du direkt zum Räuchershop.

Nur in den Raunächten zu räuchern ist, als würdest du nur einmal im Jahr staubsaugen.

Bei mir wird das ganze Jahr über regelmäßig geräuchert, denn feinstoffliche Rückstände finden sich nicht nur in der Adventszeit in den Räumen. Mehr Infos zur energetischen Raumreinigung findest du HIER.

Für den grünen Daumen

Natürlich könnt ihr auch Kräuter aus dem Garten, von eurem Balkon oder aus der Natur zum Räuchern verwenden. Hierbei geht es auch um einen achtsamen Umgang, deine innere Haltung und Dankbarkeit gegenüber den Schätzen der Natur. Frage dich, in welcher Energie die Kräuter gewachsen sind, und achte auch auf deine eigene Energie bei der „Ernte“. Bereits ab Mitte August, wenn die Kräuter die höchste Konzentration an ätherischen Ölen aufweisen, könnt ihr die mit Sonne aufgeladenen Kräuter ernten. Zum Trocknen eignen sich z.B. Lavendel, Minze, Rosmarin, Thymian, Zitronenmelisse, Majoran, Salbei oder auch Kamille.